Genetik

Genetik

Die Weitergabe der Eigenschaften von Elternorganismen auf ihre Nachkommen ist ein sich selbst stabilisierender Prozeß mit dem Ziel der gesicherten Reproduktion bei größtmöglicher genetischer Vielfalt. Die richtige Partnerwahl wird im Tierreich, und so auch beim Menschen, in beträchtlichem Maß über genetisch gesetzte Merkmale und korrespondierende Auswahlmechanismen gesteuert. Als wesentliches Steuerungsprinzip finden wir in diesem Zusammenhang in der Biologie immer wieder eine natürliche Präferenz der Geschlechtspartner für den genetischen Gegentyp. Mit anderen Worten: Der „Empfänger“ ist auf die „Frequenz“ des gegentypischen „Senders“ eingestellt. In der traditionellen fernöstlichen Philosophie und Gesundheitslehre lassen sich diese Vorgänge als Yin-Yang-Prinzip oder bei den Konstitutionstypen der Ayurveda-Medizin wiederfinden.

Insbesondere neuere Forschungen belegen diese alten Erkenntnisse immer wieder eindrucksvoll. So konnte man in der Vorankündigung zu der Wissenschaftssendung „Welt der Wunder“ von Pro 7 am 18.4.2004 lesen: Wenn zwei sich mögen, sagt man auch, sie können sich gut riechen. Jetzt entdeckten Forscher: Als angenehm empfindet man Ausdünstungen von Menschen, deren Erbgut sich stark vom eigenen unterscheidet.

Das individuelle Duftprofil einer Person ist dabei lediglich Mittel zum Zweck, ein „Trick“ der Natur, um die genetische Vielfalt und Vitalität der Nachkommenschaft zu sichern (weitere Details).

Ausgestattet mit einer in der Natur einzigartigen Möglichkeit von Selbstreflektion und danach ausgerichtetem Handeln, ersetzt der Mensch jedoch bei der Wahl des Partners, besonders im Kontext der modernen Gesellschaft, mehr und mehr diese biologisch sinnvollen Auswahlkriterien durch den puren Zufall oder verkehrt sie geradezu ins Gegenteil. Die genetische Vielfalt wird hier, spitz formuliert, schlicht ersetzt durch menschliche Einfalt. Auf den Fortbestand der Menschheit wird dies ohne Auswirkung bleiben. Sehr wohl aber ist jeder einzelne davon betroffen, denn die alten evolutiven Gesetzmäßigkeiten gelten weiterhin, und es harmonieren in erster Linie Personen mit dem Reaktions- und Verhaltensrepertoire des genetischen Gegentyps0.

Die Kenntnis um diese Zusammenhänge versetzt uns in die Lage, das partnerschaftliche Potential zu bestimmen für zielgerichteten Rat oder als Entscheidungshilfe. Der Partnerschaftstest SymPars ermittelt auf dieser Grundlage, ob Partner natürlicherweise zueinander passen oder eher nicht. Die Partnervermittlung PartnerQuest verwendet dieses Verfahren für eine typoptimierte Partnersuche.